About
Ein Portrait ist für mich eine Begegnung.
Ich arbeite mit Licht, das mir nicht gehört. Tageslicht, das kommt und geht wie der Ausdruck eines Gesichts. Mich interessieren die Momente, in denen jemand aufhört, sich darzustellen, und einfach da ist.
Zwischen Nähe und Distanz entsteht ein Raum, in dem das Bild sich selbst findet. Was am Ende entsteht, ist das Echo einer Beziehung. Ich verstehe meine Arbeit als Studie des Menschlichen, in seiner Verletzlichkeit, seiner Würde und seinem Schweigen.
Die Kamera meines Großvaters hielt ich zum ersten Mal mit drei Jahren in der Hand. Heute lebe und arbeite ich in Düsseldorf und reise mit meinen Portraitslots durch Deutschland, bis nach Zürich.
Was bleibt, ist ein Portrait. Was mich interessiert, ist das Davor.